Tischharfe-Musizieren leicht gemacht
Tischharfe-Musizieren leicht gemacht

Tischharfen - Tor zur Musik für Laien

Heute kommt die Harfe auf den Tisch....

 

Haben Sie Ihren Tisch schon einmal zum Harfe spielen benutzt? Nein?

Das kann sich ändern und ist nicht schwer.

Dazu gibt es Tischharfen.

 

So eine Tischharfe wird mit ihrer Basis auf den Schoß gelegt und mit dem oberen Teil an einen Tisch gelehnt. Ihre Saiten werden mit den Fingern von links und rechts gezupft, statt Noten gibt es eine Art Betriebsanleitung, die unter die Saiten geschoben wird.

Obwohl gezupft, erinnert der Klang ein wenig an das alpenländische Hackbrett.

Sie ist leicht zu erlernen, Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Zupfen ermöglicht eine fein abgestimmte Tongestaltung, die nicht nur das Instrument und die Zuhörer in Schwingung bringt, sondern in besonderem Maß die Musizierenden selbst. So liegt das Instrument vor einem, mit dem oberen Teil meist an einen Tisch gelehnt und mit der Basis Kontakt mit dem eigenen Körper aufnehmend.

Ein Erfolg stellt sich schnell ein. Das gemeinsame Spiel in einer Gruppe verstärkt das Erlebnis positiv. Gespielt werden kann alles vom Volkslied bis zu Pop, vom Gospel bis zur Eurovisionshymne.

 

Angesprochen sind alle, die gerne Musik machen wollen, bisher sich aber nicht getraut haben oder keine Gelegenheit hatten. Das sind Jugendliche wie Erwachsene jeden (!) Alters, aber auch Menschen in psychischen Krisen, die den Kontakt zu ihrem Körper und zum körperlichen Erleben verloren haben wie auch Menschen mit Hirnabbau-Erkrankungen, die über die Musik Lebensqualität erfahren.

Und wer will und kann, wird weiter machen und seine Fähigkeiten immer mehr verfeinern, denn auch virtuoses Spiel ist auf den Tischharfen möglich.

 

Eine Entwicklung dieses Instrumententyps ist die Veeh-Harfe®.

Sie beeindruckt durch ihren vollen, warmen und runden Klang. Entwickelt wurde sie von dem fränkischen Tüftler und Landwirt Hermann Veeh in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts für seinen trisomiekranken Sohn.

Erstaunlich ist, dass die Veeh-Harfe® auch in Japan gespielt wird und dort traditionelle japanische Weisen erklingen.

 

Aber auch nach Südniedersachsen hat sie sich auf den Weg gemacht.

Die Musiklehrerin Daniela Banzhaf machte 2010 die Ausbildung zur autorisierten Veeh-Harfen-Partnerin (der Firma Hermann Veeh®) und unterrichtet seitdem Anfänger- und Fortgeschrittenen-Gruppen im südniedersächsischen Raum.

Sie führt regelmäßig Veeh-Harfen®-Schnuppertage im Göttinger Klavierhaus Merz-Klaviere durch, gibt themenbezogene Wochenendkurse in der Musikschule Musi-Kuss und leitet zu Hause in Friedland im historischen Backhaus verschiedene Spielgruppen dieser besonderen Art.

 

Aber nicht nur Veeh-Harfen®, auch viele andere Arten von Tischharfen wie die Zauberharfe, die große Tischharfe von Franz Bauer und sogar alte Salonharfen erklingen mittlerweile in Daniela Banzhafs Musiziergruppen. Tischharfen gibt es wie alle Instrumente von verschiedenen Instrumentenbauern in verschiedensten Preisklassen und so findet jeder eine zu seinem Budget passende Harfe. Alle Instrumente können in unserer Kulturscheune besichtigt und natürlich auch ausprobiert werden. 

Da viele Harfen den gleichen Saitenabstand besitzen, können sie alle die gleichen Noten nutzen und somit in Harmonie zusammen erklingen. 

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